Die Rasse

Der Berger des Pyrénées ist der kleinste unter den französischen Hütehunden. Das Leben in den Pyrenäen hat in stark geprägt. Deshalb hat er keine Mühe sich in Bergen zu bewegen.  So kann einem schon mal der Atem stocken, wenn man ihn von Fels zu Fels springen sieht.

Der Berger der Pyrénéen ist gegenüber Fremden zwar eher misstrauisch, aber hat er einmal vertrauen gefasst, liebt er hingebungsvoll. Er will überall dabei sein und seine Menschen immer um sich herum haben. Bei Ausflügen kann man unbesorgt sein, denn der aufmerksame Berger des Pyrénées wird begeistert hin und her laufen um alle Mitglieder zusammenzuhalten. Bei solchen oder ähnlichen Situationen hat er das Gefühl er sei der Chef und gebe den Ton an. Ausserdem wird man vermutlich vor ihm ermüden, denn in den Pyrenäen legte er täglich Strecken zwischen 15 und 20 km zurück! Und fängt es an zu regnen, kein Problem für ihn, sein Fell eine Mischung von Ziegenhaar und Schafwolle ob kurz oder lang ist immer wasserabstossend.

Sein unvergleichlich aufgeweckter und ausdruckstarker Blick verrät seine grosse Intelligenz bei einem Minimum an Grösse und Gewicht (38-48 cm / 7-15 kg). Trotz seines Aussehens sollte man ihm nicht alles durchgehen lassen. Bei seiner Erziehung sollte man deshalb sehr konsequent, aber gerecht sein, denn er ist sehr empfindsam. Aber mit etwas Geduld und der nötigen Aufmerksamkeit hat man einen lebhaften und freudigen Hund, der immer bereit ist seinem Meister zu folgen.

Eines ist sicher, der Pyrenäen-Schäferhund Muse normal oder Face rase hat viele gute Eigenschaften und will beschäftigt werden. Er eignet sich nicht nur als Hütehund, sondern auch als Begleit-, Katastrophen- und Lawinenhund sowie zum Agility trainieren. Nicht zu vergessen ist seine verschmuste Seite. Auf jeden Fall sollten die Hundehalter bewegungsfreudig und gut zu Fuss sein um seinem Vierbeiner gerecht zu werden.